In welchem Umfang der Anwender Grundsätze der Terminologiearbeit berücksichtigt, sollte auch nicht vom System vorgegeben sein. Es sollte dem Übersetzer, der damit nur eine Liste von "Äquivalenzen" in zwei Sprachen anlegen will, also nicht vorschreiben, dass bestimmte Felder (z.B. Definition, Kontext) bei jedem Eintrag ausgefüllt werden müssen. Andererseits darf es aber auch eine ambitioniertere Terminologiearbeit nicht torpedieren, indem es beispielsweise nur eine beschränkte Zahl von Synonymen oder nur ein Kontextfeld je Eintrag zulässt.
Die meisten neueren Terminologieverwaltungssysteme erfüllen diese Anforderungen. Informationen zu den verschiedenen Systemen finden Sie auf den Internetseiten der Anbieter:
Umfrage zum Einsatz von Terminologieverwaltung und Terminologieextraktion
Mitteilung der Universität des Saarlandes
Im Rahmen der Forschungstätigkeiten der Abteilung
Sprachdatenverarbeitung an der FR 4.6 der Universität des Saarlandes
wird seit Mitte Mai 2005 eine Online-Umfrage zum Einsatz von
Terminologieverwaltung und Terminologieextraktion durchgeführt. Ziele
dieser Umfrage, die sich an Übersetzer, Terminologen, Dolmetscher
sowie Projektmanager im In- und Ausland wendet, sind die Untersuchung
der Verbreitung und Verwendung von Terminologieverwaltungstools
(insbesondere Terminologieextraktion) sowie die Feststellung von
Anforderungen an moderne Terminologieextraktionstools. Neben der
Erstellung einer Marktübersicht sollen die Ergebnisse der Umfrage u.
a. helfen, die Forschung im Bereich Terminologieextraktion näher an
den Bedürfnissen der Anwender zu orientieren.
BITTE unterstützen Sie uns, indem Sie an unserer Umfrage teilnehmen!
Sie sollte nicht länger als 10 Minuten dauern!
Sie finden die Umfrage unter: http://fr46.uni-saarland.de/t-survey/
Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen recht herzlich.
Das Team der Abteilung Sprachdatenverarbeitung
Kontakt: Daniel Zielinski (d.zielinski@mx.uni-saarland.de, Betreff:
t-survey)