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       Pressespiegel
    zum Thema Dolmetschen, Übersetzen und Fremdsprachen



    2001-02-17

    US-Regierung: Sprachbarrieren bei Behörden beseitigen

    Das US-Justizministerium hat Mitte Januar einen Plan zur Umsetzung einer Präsidial­verfügung vom August 2000 vorgelegt, mit der Sprach­barrieren bei Justiz­behörden für Personen mit mangelnden Englisch­kenntnissen beseitigt werden sollen.

    Das Justizministerium will schriftliche Materialien, mit denen Personen über ihre Rechte aufgeklärt werden oder die zur Wahrnehmung bestimmter Rechte erforderlich sind, in fünf, zehn, fünfzehn oder dreißig der in den USA am häufigsten gesprochenen Sprachen übersetzen lassen, wobei sich die Zahl der Übersetzungen nach der Art der Unterlagen richtet. Spanisch und Chinesisch werden in jedem Fall dazugehören, bei bis zu fünfzehn Sprachen auch Koreanisch, Vietnamesisch und Russisch.

    Die Ausschilderung in Bundes­gebäuden soll künftig ebenfalls mehr­sprachig sein: Außer auf Englisch sollen Schilder auch in den zwei am jeweiligen Ort am häufigsten gesprochenen Fremd­sprachen, deren Sprecher zu mehr als 25 % das Englische nicht gut ("less than well") beherrschen, den Weg durch die Büro­kratie weisen.

    Quellen:
    Executive Order 13166
    Departmental Plan Implementing Executive Order 13166, U.S. Department of Justice (en)
    "Clinton's War on English Continues", National Review (en)
    "A Tower of Babel by Executive Order", Insight on the News (en)
    "Welfare Recipients Demand Translators", NY Daily News (en)

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